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Immobilienrendite berechnen: Lohnt sich die Kapitalanlage?

Bruttomietrendite, Nettomietrendite, Eigenkapitalrendite – alle Formeln einfach erklärt.

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Immobilien als Kapitalanlage gelten als solide und wertstabil. Doch nicht jede Immobilie ist eine gute Investition. Entscheidend ist die Immobilienrendite – und die lässt sich präzise berechnen.

Die 3 wichtigsten Renditekennzahlen

Bruttomietrendite

(Jahreskaltmiete / Kaufpreis) × 100

Schneller Überblick, ignoriert Nebenkosten und Bewirtschaftungskosten

Nettomietrendite

(Jahresreinertrag / Gesamtinvestition) × 100

Realistischer: beinhaltet Kaufnebenkosten und Betriebskosten

Eigenkapitalrendite

(Jahres-Cashflow / eingesetztes EK) × 100

Leverage-Effekt: zeigt Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital

Rechenbeispiel: Zweizimmerwohnung als Kapitalanlage

PositionBetrag
Kaufpreis250.000 €
Grunderwerbsteuer (5%)12.500 €
Notar & Grundbuch4.500 €
Makler0 €
Gesamtinvestition267.000 €
Monatliche Kaltmiete900 €
Jahreskaltmiete10.800 €
Verwaltungskosten (5%)– 540 €
Instandhaltung (1%/Jahr)– 2.500 €
Nicht umlegbare NK (10%)– 1.080 €
Jahresreinertrag6.680 €

Bruttomietrendite

4,32 %
(10.800/250.000)×100

Nettomietrendite

2,50 %
(6.680/267.000)×100

Eigenkapitalrendite

ca. 8–12 %
mit Finanzierungshebel

Wann lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?

Als Faustregel gilt: Eine Bruttomietrendite von mindestens 4–5% sollte angestrebt werden. In Großstädten sind durch hohe Kaufpreise oft nur 2–3% realisierbar – hier muss die Wertsteigerung den Unterschied ausgleichen.

💡 Experten-Tipp: Kaufpreis-Miete-Verhältnis

Teilen Sie den Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete: Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete = Kaufpreis-Miet-Verhältnis (KMV). Unter 20 – sehr gut. 20–25 – okay. Über 30 – kritisch prüfen.

FAQ: Immobilienrendite

Was ist eine gute Mietrendite?

Bruttomietrendite ab 4–5% gilt als solide. In Großstädten sind 3–4% oft realistisch, wenn die Wertsteigerung berücksichtigt wird.

Wie beeinflusst die Finanzierung die Rendite?

Mit Fremdkapital (Leverage-Effekt) kann die Eigenkapitalrendite deutlich höher sein als die Gesamtrendite – sofern der Zinssatz unter der Mietrendite liegt.

Welche Kosten werden bei der Nettomietrendite abgezogen?

Verwaltungskosten, nicht umlegbare Betriebskosten, Instandhaltungsrücklagen, Leerstandsrisiko, Kaufnebenkosten.

Immobilien vs. ETFs: Was ist besser?

Beide haben Vor- und Nachteile. Immobilien: wenig Volatilität, Leverage möglich, steuerliche Vorteile. ETFs: höhere Diversifikation, mehr Liquidität, geringerer Aufwand.

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Das Thema Immobilienrendite berechnen: Lohnt sich die Kapitalanlage? ist für viele Immobilienkäufer von zentraler Bedeutung. Bei immobilien.credit helfen wir Ihnen, die optimale Lösung zu finden. Wir vergleichen über 400 Banken kostenlos und finden die besten Konditionen. Eigenkapital, Zinsbindung, Tilgung, Förderprogramme – all das berücksichtigen wir in unserer Analyse.

Weiterführende Informationen und Expertentipps

Um Ihnen eine noch umfassendere Entscheidungsgrundlage zu bieten, haben wir zusätzliche Expertentipps und weiterführende Informationen zusammengestellt. Diese basieren auf unserer langjährigen Erfahrung in der Immobilienfinanzierungsberatung und den häufigsten Fragen unserer Kunden.

Worauf Banken besonders achten

Bei der Bonitätsprüfung für eine Immobilienfinanzierung berücksichtigen Banken weit mehr als nur das Einkommen und die Schufa-Auskunft. Entscheidend sind auch: die Beschäftigungsstabilität (Probezeit, befristeter Vertrag, selbstständige Tätigkeit), die Ausgabenstruktur (hohe Fixkosten, Unterhaltspflichten, andere laufende Kredite), das vorhandene Eigenkapital im Verhältnis zum Kaufpreis (Loan-to-Value-Ratio), der Wert und die Lage der zu finanzierenden Immobilie (Beleihungswert) sowie die Plausibilität der Gesamtkalkulation (Kaufpreis, Nebenkosten, Eigenmittel). Je besser Sie diese Faktoren kennen und optimieren, desto stärker ist Ihre Verhandlungsposition gegenüber der Bank.

Timing: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Frage nach dem optimalen Zeitpunkt für eine Immobilieninvestition ist eine der meistgestellten in unserer Beratung. Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Der beste Zeitpunkt ist dann, wenn Ihre persönliche Situation stimmt – stabile Einkommenssituation, ausreichend Eigenkapital, klare Lebensperspektive für die nächsten 10+ Jahre. Was Sie jedoch kontrollieren können: Den Zeitpunkt der Zinsfestlegung. Nutzen Sie Forward-Darlehen, um aktuell günstige Konditionen für künftige Anschlussfinanzierungen zu sichern, oder wählen Sie bei der Erstfinanzierung eine lange Zinsbindung, wenn die Zinsen historisch gesehen moderat sind.

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Immobilienpreise und Finanzierungskonditionen variieren stark je nach Region. Wählen Sie Ihre Stadt für detaillierte Marktinformationen und lokale Beratung:

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr – Zinsen und Konditionen können sich jederzeit ändern. Bitte prüfe jedes Angebot vor Abschluss sorgfältig.

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