Immobilienmakler beauftragen 2026 – Checkliste & Kosten

Einen Immobilienmakler beauftragen ist eine wichtige Entscheidung, die gut überlegt sein will. Wir zeigen Ihnen 2026, worauf Sie bei der Maklerwahl achten müssen, was ein Makler kostet und wie Sie den besten Experten für Ihren Immobilienverkauf oder -kauf finden.

Wann sollte ich einen Immobilienmakler beauftragen?

Ein Immobilienmakler lohnt sich besonders bei: Erstmaligem Immobilienverkauf, komplexen Objekten, zeitmangel für Besichtigungen, fehlenden Marktkenntnissen, oder wenn Sie den besten Preis erzielen möchten. Studien zeigen, dass professionelle Makler im Schnitt 5–15 % höhere Kaufpreise erzielen als Privatverkäufer.

Worauf Sie achten sollten

10-Punkte-Checkliste: Den richtigen Makler finden

  1. Lokale Expertise: Makler kennt Ihren Stadtteil und aktuelle Vergleichspreise
  2. Referenzen prüfen: Nachweisbare Verkäufe in der Region
  3. IVD-Mitgliedschaft: Geprüfte Qualifikation und Haftpflichtversicherung
  4. Bewertungsmethode: Fundierte Marktwertermittlung, kein blindes Wunschdenken
  5. Marketingplan: Professionelle Fotos, 360°-Touren, Portalpräsenz
  6. Kommunikation: Erreichbarkeit, regelmäßige Rückmeldungen
  7. Provision klar geregelt: Schriftlicher Maklervertrag vor Beginn
  8. Keine Vorauszahlungen: Seriöse Makler arbeiten auf Erfolgsbasis
  9. Bewertungen online: Google-Rezensionen, Immoscout-Profil prüfen
  10. Finanzierungsverbund: Makler mit Baufinanzierungsexpertise bevorzugen

Maklerprovision 2026 – Was kostet ein Immobilienmakler?

Seit dem Bestellerprinzip 2020 wird die Provision beim Verkauf zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Die marktübliche Provision beträgt 7,14 % des Kaufpreises inkl. MwSt. (je 3,57 % pro Partei). Manche Makler verhandeln auch abweichende Modelle.

Kostenübersicht 2026

Worauf Sie achten sollten

KaufpreisProvision gesamt (7,14 %)Je Partei (3,57 %)
250.000 €17.850 €8.925 €
400.000 €28.560 €14.280 €
600.000 €42.840 €21.420 €
800.000 €57.120 €28.560 €

Makler oder ohne Makler verkaufen?

Der Privatverkauf spart die Maklerprovision, erfordert aber erheblich mehr Zeit, Marktkenntnisse und rechtliches Know-how. Für die meisten Eigentümer überwiegen die Vorteile eines professionellen Maklers – besonders bei wertvolleren Immobilien ab 300.000 €.

Im direkten Vergleich

Praktische Hinweise & nächste Schritte

Häufige Fehler vermeiden

Viele Immobilienkäufer und -verkäufer machen vermeidbare Fehler, die bares Geld kosten. Die häufigsten Fehler im Zusammenhang mit diesem Thema sind: zu wenig Eigenkapital einzuplanen, die Nebenkosten zu unterschätzen, nur eine Bank zu befragen und staatliche Förderprogramme zu ignorieren. Mit der richtigen Vorbereitung und einem Expertenvergleich über immobilien.credit lassen sich diese Fallstricke leicht umgehen.

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Was Sie als nächstes tun sollten

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Immobilien-Glossar: Wichtige Begriffe erklärt

Fachbegriffe rund um Immobilien und Finanzierung

  • Eigenkapitalquote: Anteil des Eigenkapitals am Kaufpreis. Empfohlen: mind. 20 %.
  • Beleihungsauslauf: Verhältnis von Darlehen zum Immobilienwert. Je niedriger, desto besser der Zins.
  • Tilgung: Rückzahlung des Darlehens. Anfangstilgung mind. 2 % empfohlen.
  • Zinsbindung: Zeitraum, für den der Zinssatz festgeschrieben ist. Typisch: 5, 10 oder 15 Jahre.
  • Anschlussfinanzierung: Neue Finanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Vergleich 6–12 Monate vorher beginnen.
  • Grunderwerbsteuer: Steuer beim Immobilienkauf, je nach Bundesland 3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises.
  • Notarkosten: Ca. 1–1,5 % des Kaufpreises für die notarielle Beurkundung.
  • Grundbuch: Amtliches Register aller Immobilien und ihrer Eigentümer. Eintragungskosten: ca. 0,5 %.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr – Zinsen und Konditionen können sich jederzeit ändern. Bitte prüfe jedes Angebot vor Abschluss sorgfältig.

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